Schimmelpilzschäden und Bakterien bei Neubauten oder Umbauten

IGU-Ingenieurbüro Gesundheit+Umwelt, IHK-Sachverständiger Dipl.-Ing. René Fuchs

Zusammenfassung

Bei Neubauten und Umbaumaßnahmen besteht grundsätzlich ein erhöhtes Wasserschadensrisiko. Durch die nur behelfsmäßig geschützten Bauwerke kann Niederschlagswasser in den Rohbau eindringen (Regenwasserschäden, Wasser aus dem Baugrund). Außerdem weisen Baumaterialien wie Beton, Putze, Estriche beim Einbau hohe Wassergehalte auf, die anschließend aus dem Gebäude gelüftet werden müssen. Wenn durch Bauablauffehler die relative Luftfeuchte über mehrere Tage deutlich über 80 % liegt, kann es zu Kondenswasserschäden, Pilz- und Bakterienbefall an ursprünglich schadensfreien Bauteilen kommen. Die Schadensschwerpunkte liegen meist an den Putzoberflächen, Holzträgern des Dachstuhl, aber auch Estrich, Gipskartonplatten der Dachschrägen oder Innenwände, Dämmwolle und Betonoberflächen an den Deckenunterseiten oder im Keller können besiedelt werden.

Durch angepassten Bauablauf, richtiges Feuchtemanagement, Zwischenreinigungen und Lüftungen können diese Folgeschäden vermieden werden.

Wenn Schimmelschäden aufgetreten sind, hängt es vom Ausbauzustand ab, wie aufwändig die Sanierung ist. Rohbauten sind einfacher und unkomplizierter zu bearbeiten als nahezu fertiggestellte Gebäude mit Trockenbau, Estrichen und Putzoberflächen.  Einfache Oberflächendesinfektionen reichen in der Regel nicht aus, wenn tiefere Schichten befallen sind oder Kartonschichten von Leichtbauplatten Flecken aufweisen.

Aus dem BGH-Urteil lassen sich für Bauherren hohe Anforderungen an einen „schimmelpilzfreien Zustand“ ableiten, der mit der Baupraxis nur selten in Übereinstimmung gebracht werden kann. Für die Herstellung eines mangelfreien, übergabefähigen Zustands ist daher für eine sachgerechte Untersuchung, Planung der Sanierungsmaßnahmen und die messtechnische Kontrolle Ingenieur-Know-how gefragt.

In der Praxis muss unter Einbeziehung eines Sachverständigen der konkrete Schadensumfang ermittelt und hiervon ausgehend eine sinnvolle Sanierungsstrategie festgelegt werden. Wie in allen Schadensfällen sollten die Sanierungsmaßnahmen angemessen sein und es sollte ein Kostenvergleich verschiedener Sanierungsvarianten vorgenommen werden. Als Abschlussdokumentation einer sachgerechten Sanierungsmaßnahme sollte eine Kontrolluntersuchung der Oberflächen und der Raumluft durchgeführt werden. Diese Untersuchung bringt Sicherheit für die ausführende Firma, den Eigentümer und Nutzer des Gebäudes.

Schadensentstehung in Neubauten/ Umbauten

Typische Schäden in der Rohbauphase sind Wassereinbrüchen: Bei Unwetterereignissen durchdringt Regenwasser durch undichte Folienabdeckungen an provisorisch gesicherten Dächern und kann über Installationskanäle vertikal vom obersten Geschoss bis zur Tiefgarage oder in den Keller gelangen. Bei Aufstockungen auf Bestandgebäuden kann durch das Betonieren an der obersten Geschossdecke Wasser in den vorhandene Bausubstanz eindringen und es so zu Durchfeuchtungen und Schimmel auf Putz und Holzträgern kommen. Ein weiteres mögliches Schadensszenario ist, dass durch Kelleröffnungen oder am Fundamentsockel Niederschlagswasser eindringt und Überflutungen verursacht.

Als schimmelanfällig haben sich besonders Baumaßnahmen in Bestandsbauten erwiesen, die bereits Pilzbefall am alten Dachstuhl, Decken oder in den Kellerräumen haben, da hier eine schnellere Neu- oder Wiederbesiedlung stattfindet als auf den neu eingebauten Baumaterialien.

Kondenswasserschäden entstehen in Neubauten meist kurz nach Einbau von Estrich und Putz vor allem in den Wintermonaten. Wenn nicht auf eine auseichende Abtrocknungsphase zwischen diesen Baumaßnahmen geachtet wird, ist es schwierig die einige hundert oder tausend Liter Wasser aus diesen Materialien schadensfrei aus dem Gebäude zu lüften. Bei anhaltender Kondensation oder Luftfeuchten über 80% kann es schon nach 3-7  Tagen zu sichtbarem Schimmelpilzbefall auf geeigneten Untergründen kommen (Gipsputz, Gipskarton, Fermazell, Holzträger) Der Befall kann sich dann auch auf eigentlich weniger anfälligen, aber verstaubten Oberflächen wie Betonoberflächen, Kunststofffensterrahmen, Estrichoberflächen ausbreiten. Sobald die dunklen oder farbigen Flecken als sichtbare Zeichen für Befalls erkennbar sind, ist auch mit beginnender Sporenbildung und -freisetzung in die Raumluft zu rechnen. Ab diesem Zeitpunkt kann auch mit Sporensedimenation auf nicht schadensbedingte Oberflächen stattfinden (Sekundärkontamination). Auch diese Kontaminationen sind ist bei einer sachgerechten Sanierung der Schäden zu beachten.

Nur durch ein schnelles und sachgerechtes Handeln können bleibende Mängel an der Bausubstanz und mögliche gesundheitliche Gefährdung für die Nutzer verhindert werden.

Schimmelpilze und Gesundheitsgefahr bei Befall in Neubauten

Abhängig vom Schadensablauf, dem Feuchtigkeitsangebot und den besiedelten Oberflächen bildet sich meist ein hierfür typischer Befall. Auf Oberflächen mit direkter Wassereinwirkung (Wasserschäden/ Rohbauschäden) auf Leichtbauplatten und Holz dominieren typische Wasserschadenspilze, wie Stachybotrys, Chaetomium oder Trichoderma, die insgesamt als gesundheitlich kritischer eingestuft werden. Auf Kondenswasserflächen sind meist anspruchslosere Pilze, wie Cladosporium, Pencillium, Aspergillus oder Alternaria dominierend. Diese Pilze sind unter dem gesundheitlichen Aspekt der nicht ganz so kritisch einzustufen, wie die Wasserschadenskeime. Sie sollten aber trotzdem in Innenräumen und gerade in Neubauten nicht toleriert und daher sachgerecht saniert werden.

Zurzeit ist die übliche mikrobiologische Beschaffenheit von Neubauten noch von öffentlicher Seite abschließend definiert. 

In Anlehnung an das Dachstuhl-Urteil des BGH sollten Neubauten jedoch frei von Primärbefall und erhöhten Sporenablagerungen sein. Ein sporenfreier Zustand wird unter der normalen Baupraxis nicht herstellbar sein, da auch in der Außenluft typische Schimmelpilzsporen wie Cladosporium, Alteraria und in geringerem Umfang auch Penicillium und Aspergillus vorliegen.

Bewertung von Schimmelpilze und Gesundheitsgefahr bei Befall in Neubauten

Aus gutachterIicher Sicht ist es für die Feststellung, ob noch mikrobielle Restschäden in einem Neubau vorhanden sind oder eine unauffällige und üblichen Beschaffenheit von Neubauten vorliegt nicht relevant, ob und in welchem Umfang aus den Befallsflächen eine Sporenfreisetzung in die Raumluft stattfindet und ob hieraus eine gesundheitliche Gefährdung resultiert.

Es sollten die üblichen Hintergrundkonzentrationen an Sporenbeaufschlagungen nicht überschritten werden und es sollten keine Mängel im Sinne unsanierter oder nicht sachgerecht sanierter Vorschäden verbleiben, die eine Abweichung zum normalen, unauffälligen Lieferzustand darstellen. Auch getrocknete oder desinfizierte Befallsflächen mit inaktiven, nicht anzüchtbaren Schimmelpilzbefallsresten sind gemäß Umweltbundesamt mit gesundheitlichen Risiken verbunden:

„Feuchtschäden mit Schimmelpilzwachstum können nachweislich zu Gesundheitsproblemen führen. Daher empfiehlt das Umweltbundesamt (UBA) eine fachgerechte Sanierung: Das umfasst die Beseitigung der Ursachen, die zum Feuchtschaden und damit zum Schimmelpilzwachstum führten, die Reinigung von it Schimmelpilzen befallenen Materialien, wo dies nicht möglich ist, deren Entfernung sowie eine abschließende Feinreinigung der ganzen Wohnung, um noch vorhandene Schimmelpilzsporen zu beseitigen.“ /15/

Es gibt in Deutschland zurzeit eine weitgehend einheitliche Bewertung, welche Schimmelpilzkonzentrationen in unauffälligen/ unbelasteten Neubau-Materialien üblicherweise anzutreffen sind. Die strengste Vorgabe ist in der jüngsten Veröffentlichung aus dem BLEI-Institut 2014 /20/, in der Konzentrationen unter 1000 KBE Schimmelpilze/g als „kein Nachweis einer Besiedlung/ Hintergrund“ angegeben werden. Die übrigen Veröffentlichungen geben diese Grenze mit 5000 KBE Schimmelpilze/g (Labor Umweltmykologie/Trautmann) beziehungsweise 10.000 KBE Schimmelpilze/g (Umweltbundesamt, Labor URBANUS) an (vergl. Abb. 9).

Aus den eigenen Projekterfahrungen des Unterzeichnenden der vergangenen 15 Jahre in Neubauten liegen die übliche Hintergrundkonzentrationen  ungeschädigter eingebauter Polystyrol-Trittschalldämmung ebenfalls bei kleiner 10.000 KBE Schimmelpilze/g.

Abb. : Übersicht für veröffentlichte Richtwerte

Definition „vollständig unauffällig“ (Neubauzustand)

 

Veröffentlichende Institution

Konzentration KBE/g

bei Bebrütung

Mikroskopie-befunde

Erläuterung

 

Umweltbundesamt

„Vorschlag Trittschalldämmungen 2013“

 

kleiner 104

(< 10.000)

mikroskopisch keine Bakterien oder Schimmelpilze (mit vereinzeltem/ keinem Myzel und vereinzelten Sporen)

Kriterien für

„keine Besiedlung“

Labor Umweltmykologie

Dr. Trautmann (2005)

 

kleiner 5x103

(< 5.000)

 

-

Kriterium für „Kategorie 1“

 

 

Labor URBANUS

(Meider 2014, Graßl 2012)

 

kleiner 104

(< 10.000)

-

Kriterium für „Normalwerte“

 

 

BLEI Institut

Polystyrol (EPS) und Mineralfasern (KMF)

(Blei 2014 /20/)

 

Schimmelpilze

< 10³ (< 1000)

Bakterien

kleiner 104

(< 10.000)

 

-

 

kein Nachweis einer Besiedlung/ Hintergrund

 

Erläuternd schreibt das Umweltbundesamt in der Fußbodenrichtlinie 2013 ausgehend von der UFOPLAN-Studie des LGA BW:

In „Trittschalldämmungen im Neubau wurden im Median 10² KBE/g Schimmelpilze gemessen. Bei der Hälfte der Proben lag die Schimmelpilzkonzentration unter der Nachweisgrenze.“

Außerdem sollten keinen schadensbedingt erhöhten Konzentrationen an Indikatorkeimen vorhanden sein.

Abb.: Feuchteschadensspezifische Schimmelpilzgattungen/-arten

gemäß der VDI 4300 Bl. 10 /7/:

Vom Umweltbundesamt werden in der  Handlungsempfehlung zur Beurteilung von Feuchteschäden in Fußböden (2013) /15/ für die Beurteilung einer mikrobiologischen Besiedlung der Trittschalldämmung werden folgende drei Stufen definiert:

 

„Eindeutige Besiedlung

Ein Nachweis für eine eindeutige Besiedlung mit Mikroorganismen liegt bei einer Materialprobe (Polystyrol, Mineralfaser) vor, wenn:

• eine Schimmelpilzkonzentration (insbesondere von Feuchteindikatoren) über 105 KBE/g nachweisbar ist und/oder

• mikroskopisch ein eindeutiges Wachstum mit Bakterien oder Schimmelpilzen (mit viel Myzel, Sporenträgern und vielen dazugehörenden Sporen) erkennbar ist.

Geringe Besiedlung

Ein Nachweis für eine geringe Besiedlung mit Mikroorganismen liegt bei einer Materialprobe (Polystyrol, Mineralfaser) vor, wenn:

• eine Schimmelpilzkonzentration zwischen 104 KBE/g und 105 KBE/g nachweisbar ist und/oder

• mikroskopisch vereinzelt Bakterien oder Schimmelpilze (mit wenig Myzel und wenig Sporen) erkennbar sind.

Kein Nachweis einer Besiedlung

Kein Nachweis für eine Besiedlung mit Mikroorganismen liegt bei einer Materialprobe (Polystyrol, Mineralfaser) vor, wenn:

• eine Schimmelpilzkonzentration unterhalb von 104 KBE/g nachweisbar ist und

• mikroskopisch keine Bakterien oder Schimmelpilze (mit vereinzeltem/ keinem Myzel und vereinzelten Sporen) erkennbar sind. Sind – auch in hoher Konzentration - nur Sporen ohne Myzel und Sporenträger vorhanden, handelt es sich ebenfalls nicht um eine Besiedlung sondern um eine Kontamination des Materials aus einem angrenzenden Schimmelpilzschaden oder aus der Luft.“

Bei nachweisbarem, signifikantem Befall von Polystyrol-Trittschalldämmungen wäre bei Neubauten eine Demontage der Fußbodenkonstruktionen streng genommen erforderlich. Eine technische Trocknung und desinfizierende Behandlung würde lediglich die weitere Befallsausbreitung und –intensivierung stoppen. Aber auch eingetrockneter/ behandelter Befall wäre durch entsprechende Analytik (Gesamtzellzahlbestimmung) noch nachweisbar. Ob sich hieraus gesundheitlich relevante Einträge in den Innenraum ergeben, ist noch umstritten. Aber einem normalen, mangelfreien Lieferzustand werden vorgeschädigte Trittschalldämmungen in der Regel nicht entsprechen.

Feuchtebedingte Geruchsauffälligkeiten 

Nach Feuchteschäden kann es neben mikrobiellem Befall auch zu chemischen Reaktionen und Geruchsemissionen aus Materialien kommen. Bekannt sind diese Effekte bei neueren Mineralfaserdämmungen (fischähnliche, aminartige Gerüche).

Die Geruchsprüfung im Rahmen von Sachverständigengutachten wird üblicherweise in Anlehnung an den AGÖF-Leitfaden „GERÜCHE in INNENRÄUMEN – SENSORISCHE BESTIMMUNG UND BEWERTUNG“ durchgeführt. Alle dargestellten Bewertungen und Einstufungen beziehen sich auf diesen Leitfaden (Literaturstelle /16/). Die Vorprüfung hat orientierenden Charakter und sollte Hinweise darauf geben, welche Materialien eventuell erhöhter Feuchtigkeit ausgesetzt waren.

Im Vorschlag des Umweltbundesamtes (2013) wird ausgeführt:

„Der Rückbau aus hygienischen Gründen eines Fußbodenaufbaus ist dann zu empfehlen, wenn sich eine auffällige Geruchsbildung einstellt und der Sachverständigen diese begründbar dem Feuchteschaden zuordnen kann. Dies kann durch Zersetzungsprozesse in feuchten Materialien oder durch den Eintrag von verunreinigtem Wasser verursacht werden.“

Hierbei handelt es sich um einen Vorschlag, zu den die Fachleute noch Einwände äußern und Stellung nehmen können. Eine standardmäßige Demontage von Fußbodenaufbauten allein aufgrund von chemischen Zersetzungsreaktionen und „unüblichen Gerüchen“ aus den Materialien der Trittschalldämmung  ist heute nicht allgemein anerkannter Stand der Technik. Es gibt keine entsprechenden Untersuchungen, ob und in welchem Umfang diese Ausgasungen in die Raumluft gelangen, ob hier Geruchsschwellen überschritten werden können oder hygienische Beeinträchtigungen stattfinden.

Aus gutachterlicher Sicht sind diese Gerüche lediglich Indikatoren, die bei Auffälligkeiten weitere mikrobiologische Untersuchungen sinnvoll erscheinen lassen.

Die Einstufung der Geruchsqualität erfolgte nach folgendem AGÖF-Schema /16/:

 

Literaturverzeichnis

/1/ W. Mücke, Ch. Lemmen: Schimmelpilze, Vorkommen, Gesundheitsgefahren, Schutzmaßnahmen, ecomed-Verlag Landsberg 1999

/2/   Leitfaden zur Vorbeugung, Untersuchung, Bewertung und Sanierung von        Schimmelpilzwachstum in Innenräumen, „Schimmelpilz-Leitfaden“

       Innenraumlufthygienekommission des Umweltbundesamtes 2002

       http://www.umweltbundesamt.de

/3/   Leitfaden zur Ursachensuche und Sanierung bei Schimmelpilzwachstum in Innenräumen, „Schimmelpilzsanierung-Leitfaden“

       Innenraumlufthygienekommission des Umweltbundesamtes 2005

       http://www.umweltbundesamt.de

/4/   Dr. Regine Szewzyk, Umweltbundesamt Berlin, Fachvortrag beim 15. VDB-Pilztagung im Kloster Banz am 20.06.2011

„WHO Guidlines on dampness and mould“

/5/   Dr. Regine Szewzyk, Umweltbundesamt Berlin, Bauen im Bestand, Ausgabe 5/2013, Spezial: Sanierung von Feuchteschäden

/6/   VDI 4300 Bl. 1 : Messen von Innenraumluftverunreinigungen, Allgemeine Aspekte der Messtrategie, VDI/DIN-Handbuch Reinhaltung der Luft Bd 5, 1995

/7/   VDI 4300 Bl. 10 : Messen von Innenraumluftverunreinigungen, -Messstrategien zum Nachweis von Schimmelpilzen im Innenraum, VDI/DIN-Handbuch Reinhaltung der Luft, 2008

/8/   DIN-ISO 16000-1: Innenraumluftverunreinigungen - Teil 1: Allgemeine Aspekte der Probenahmestrategie (ISO 16000-1:2004); Deutsche Fassung EN ISO 16000-1:2006

/9/   DIN-ISO 16000-19: Innenraumluftverunreinigungen, Probenahmestrategie für Schimmelpilze (ISO 16000-19:2012)

/10/ DIN-ISO 16000-21: Nachweis und Zählung von Schimmelpilzen - Probenahme von Materialien (ISO/DIS 16000-21:2012)

/11/ Umweltbundesamt UBA, Handlungsempfehlung bei Feuchteschäden in Fußböden, Entwurf zur Diskussion, Entwurf 2013

/12/ Dr. Blei: Untersuchungen zu Desinfektionsmöglichkeiten und Richtwertermittlungen bei mikrobiellen Schäden in innenraumspezifischen Zementestrich- Fußbodenkonstruktionen, Umweltmed Forsch Prax 14 (5) 240 - 278, ecomed Medizin, Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Landsberg
Blei, M.

/13/ Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft BGI 858: Gesundheitsgefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Gebäudesanierung, 2006

/14/ Beurteilung von mikrobiell befallenen Materialien aus der Trittschalldämmung

Dipl. Biol. Nicole Richardson, ö.b.u.v. Sachverständige für Schimmelpilze und andere Innenraumschadstoffe, Sachverständigenbüro Richardson, Husemannstraße 17, 58452 Witten, Veröffentlicht in: AGÖF Kongress Reader September 2010

/15/ Umweltbundesamt UBA, : "Schimmelbefall in der Wohnung“

 Umweltbundesamt, Presseinformation26/2009

/16/ Meider, Judith:

“Analysis of total cell count in building material - a new way to assess microbial contamination after water damages - Determining the microbiological total cell count in building material, using fluorescence microscopy with Acridine orange.“

 Healthy Buildings 2015 Europe, Eindhoven NL, Paper ID 583

/17/ AGÖF-LEITFADEN „Gerüche in Innenräumen – sensorische

      Bestimmung und Bewertung“

Entwurf des Geruchsleitfadens vom 12. September 2010
Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Forschungsinstitute e.V.

/18/ VDI 3882 Blatt 1 (1992): Olfaktometrie; Bestimmung der

Geruchsintensität. Berlin: Beuth, VDI 3882 Blatt 2 (1994): Olfaktometrie

- Bestimmung der hedonischen Geruchswirkung, Berlin: Beuth

/19/ DIN 10950 Teil 1 (1999) und Teil 2 (2000):

Sensorische Prüfung, Berlin, Beuth

/20/ DIN 10961 (1996): Schulung von Prüfpersonen für sensorische

      Prüfung. Berlin: Beuth

Der Autor

 

Dipl.-Ing. René Fuchs ist nach dem Abschluss des von der FH Lübeck und der Medizinischen Universität Lübeck gemeinsam organisierten Studiengangs „Umwelt- und Hygienetechnik“ sieben Jahre Projektleiter der Abteilung „Schadstoffe in Innenräumen“ am Institut Fresenius Taunusstein gewesen und hat in dieser Funktion Schadstoff- und Schimmelpilzuntersuchungen sowie Sanierungsmaßnahmen in mehr als 1500 Objekten betreut.

 

Seit 1999 führt er sein eigenes Sachverständigenbüro zur Untersuchung von Schimmelpilzen und Schadstoffen in Gebäuden (IGU Ingenieurbüro Gesundheit+Umwelt). Seit 2003 ist er öffentlich bestellter Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen der IHK. Seit der bestandenen erweiterten Sachverständigenprüfung im Jahr 2005 ist auch er für das Thema Schimmelpilze in Innenräumen öffentlich bestellt und vereidigt. Sein Büro bearbeitet jedes Jahr etwas 250 Projekte für Gerichte, öffentliche Verwaltungen, Firmen, Versicherungen und Privatleute.

 

 
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