Dipl.-Ing. René Fuchs 2020,  Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger (IHK)

Bestellungsgebiet: Schimmelpilze und Schadstoffe in Innenräumen

IGU Ingenieurbüro Gesundheit+Umwelt Dipl.-Ing. René Fuchs

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Wasserschäden und Schimmelsanierung in Seniorenheimen und Pflegeheimen

Ursachen häufige Wasserschäden in Heimen

Im Vergleich zu Schulen oder größeren Mehrfamilienhäusern treten in Senioren- und Pflegeheimen deutlich häufiger Wasserschäden mit nachfolgendem Schimmelpilzbefall auf. Dies ist einerseits die Folge der umfangreichen Wasserinstallationen in derartigen Gebäudekomplexen mit vielen Wasseranschlüssen und Abwasserleitungen, aber auch der vielen Leichtbauwände, die raumseitig erst spät Schadenserscheinungen zeigen.

So werden Feuchte- und Schimmelschäden in Pflegeheimen oft bemerkt, wenn es schon zu einer großflächigen Wasserausbreitung über viele Räume und Flurbereiche gekommen ist. Erst dann stellen Mitarbeiter oder Bewohner die dunklen Befallsflächen an den Wandsockelbereichen oder hinter Inventar fest.

Die hygienischen Anforderungen an eine sachgerechte Schimmelpilzsanierung sind in Altersheimen besonders hoch. Auf der anderen Seite stehen die erforderlichen Sanierungsarbeiten hier immer unter hohem Zeitdruck, weil die Zimmerbelegung und die Wirtschaftlichkeit des Betriebs beachtet werden muss.

Hygienische Beeinträchtigungen und Gesundheitsgefahren für Bewohner und Mitarbeiter durch mikrobiologischen Befall in Heimen

Die Anforderungen an den hygienischen Zustand in Heimen sind hoch, teilweise vergleichbar mit dem in Arztpraxen und Krankenhäusern. Die Bewohner sind aufgrund ihres Alters, der häufig vorhandenen Vorerkrankungen und Medikamentengaben besonders anfällig und gefährdet.

Durch Schimmelpilz- und Bakterienbefall kann es zu einer weiteren Verschlechterung der Immunabwehr bei den Bewohner und Patienten kommen. Die Anfälligkeit für Erkrankungen wie Lungenentzündungen o.ä. steigt. Weitere Hinweise finden Sie hier:

Gesundheitsgefäahrdung

Was ist bei Wasserschäden in Heimen zu beachten?

Bei länger anhaltenden Feuchteschäden durch Leitungsleckagen oder Niederschlagswasser kann es zu Verschimmelungen oder bakterieller Besiedlung in der Fußbodenkonstruktion und an den Wandsockelbereichen kommen. Die großflächigen Schimmelbefallsstellen an Gipskarton-Leichtbauwänden der Bewohnerzimmer hin zum Flur oder an den Innenwänden zwischen den Zimmern sind meist ohne Bauteilöffnungen nur schwer feststellbar. Die auf Gipskarton wachsenden Schimmelpilze sind aber oft besonders gesundheitsgefährdend (Gattungen Chaetomium, Stachybotrys).

Wenn Schimmelbefall festgestellt wird, ist eine schnelle Meldung an den Betreiber und an die Gebäudeversicherung zur Abklärung der Schadensursache wichtig. Betroffene Bereiche sollte schnell durch Abklebungen gesichert werden. Die Bauteilöffnungen durch Leckageortungsfirmen und Sachverständige sollten nur unter Schutzmaßnahmen wie Abklebungen und nachgeschalteter Reinigung mit einem Feinstaubsauger vorgenommen werden.

Durch Fußboden- und Wandproben und deren Laboruntersuchung auf Schimmelpilze und Bakterien können die mikrobiologischen Folgeschäden bewertet und angepasste Sanierungsmaßnahmen vorgenommen werden. Für die Sanierung ist oft eine zeitweise Räumung von Zimmern oder Flurbereichen erforderlich.

Schimmelpilzsanierungen umfassen grundsätzlich das Errichten von Schutzabschottungen, das Sichern von Inventar und ggf. dessen Feinreinigung, die sachgerechte Demontage von verschimmeltem Material und dessen gefahrloser Abtransport durch das Gebäude und eine abschließende Sichtkontrolle, Feinreinigung und Freimessung. Mehr zur Schimmelpilzsanierungen finden Sie hier:

(Verlinkung zu https://www.schimmelpilze-schadstoffe.de/schimmelpilz-sanierung/)

Unsere Dienstleistungen

Wir untersuchen und dokumentieren Feuchteschäden, prüfen die weitere Bewohnbarkeit von Räumen in Heimen und Seniorenresidenzen, beproben verdächtige Materialien, erstellen Sanierungskonzepte und übernehmen die ingenieurmäßige Sanierungsbegleitung bis zu den Freigabemessungen nach Abschluss der Feinreinigungsmaßnahmen.

Sachverständigenbüro Dipl.-Ing. René Fuchs

IGU Ingenieurbüro Gesundheit+Umwelt 2020

 

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